Nürtinger Hockerbohne

Buschbohne Phaseolus vulgaris

Die Hockerbohnen werden seit 60-70 Jahren zur Selbstversorgung in einer Familie angebaut, welche diese ursprünglich von der Frau ihres Schwagers (Martha G., daher in der Familie auch als „Martha Bohnen“ benannt) aus Mähringen bekamen, welche die Bohnen aus ihrem elterlichen Haus in Stockach mitbrachte.
Die beosndere Farbzusammensetzung bleibt stabil, es sollte  beim Anbau jedoch darauf geachtet werden, dass in der Nähe keine Stangenbohnen stehen, um eine Verkreuzung auf dem Acker durch Hummeln zu vermeiden. Die Bohnen sollten nach dem 20. Mai gesteckt und später mit etwas Kompost gedüngt und angehäufelt werden. Es handelt sich bei den Bunten Hockerbohnen um ein Gemisch von insgesamt sechs verschiedenen Bohnensorten, die nur leicht unterschiedliche Reifezeitpunkte aufweisen. Sämtliche Sorten werden als Auskernbohne verwendet und ergeben als Mischung ein faszinierendes Farbenspiel.

Wuchsform: Buschbohne 25 bis 30 cm Wuchshöhe
Fruchtgröße: Hülsen 10-15 cm nierenförmigen Kernen
Fundort: Erhalten von Reinhold S., Mundigen, der diese von Alfred und Marie-Luise S. bekommen hat)

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Ordnung
Familie
Fabaceae
Gattung
Phaseolus
Art
vulgaris
Varietät
nanus
Sonstiges
  • Rarität
  • Nutz-/Zierpflanze

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