Aktuelles

Genbänkle Newsletter Februar 2021

Aktuelles Information

Viele Gartenbegeisterte kribbelt es bereits in den Fingerspitzen endlich wieder zu säen und zu pflanzen. Die Zeit der Anzucht hat zum Glück schon begonnen und es werden fleißig Anbaupläne für die kommende Saison gemacht. Erste Gemüsepflanzen wie Paprika, Auberginen, Physalis und bald auch Tomaten können bereits an einem hellen, warmen Plätzchen auf der Fensterbank vorgezogen werden. Auch im Beet kann so langsam mit der Aussaat von Kulturen wie Erbsen, Spinat, Dicke Bohnen, frühe Möhre und Radieschen begonnen werden.
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Vereinsausflug zum Thema Mischkultur Bohne/Mais

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Vergangene Woche veranstaltete der Genbänkle e.V. eine Besichtigung der Anbauversuche zur Mischkultur lokaler Bohnensorten mit Mais in Böblingen und Hohenheim. Die genaue Auswertung der Versuche steht noch aus, aber erste Erkenntnisse zur Eignung der verschiedenen Sorten waren bereits sichtbar. So nutzen die Feuerbohne „Schwabenbohne“ oder die Stangenbohne „Dusslinger Beckerschürzle“ den Körnermais als Rankhilfe gut aus und wären gerne noch höher geklettert. Die gewählte Zuckermaissorte konnte leider nicht für die Mischkultur überzeugen. Wir sind gespannt auf die weitere Ergebnisse -Vielen Dank an alle Beteiligten.
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Saatgut-Aktionsradtour von Aktion Agrar

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Vom 15.-20. September war auch das Genbänkle bei der Saatgut-Aktionsradtour von Aktion Agrar in Sachsen-Anhalt vom Harz bis zur Altmark unterwegs. Gemeinsam haben wir Höfe und thematisch ausgewählte Stationen wie die Genbank in Gatersleben, das Bundessortenamt in Magdeburg, Saatgutvermehrer von Dreschflegel, Erhalter vom VEN und viele weitere Stationen besucht.
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Sortenfund: Hegnacher Pfefferminze

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Für einen Zeitraum von 100 Jahren war Hegnach, im Rems-Murr-Kreis zwischen Waiblingen und Ludwigsburg gelegen, das Zentrum der Arzneipflanzenproduktion in Württemberg (1). Zu dieser Spitzenposition beigetragen hatte vor allem der Anbau von Pfefferminze. Ein erster schriftlicher Beleg hierzu datiert aus dem Jahr 1859. In den besten Jahren, zwischen 1870 und 1940, haben bis zu 80 Produzenten in Hegnach auf einer Fläche von zusammen etwa 30 ha Pfefferminze angebaut. Der jährliche Gesamtertrag lag somit bei etwa 210 t frisch geernteter Pflanzen, aus dem etwa 30 t getrocknete Ware gewonnen werden konnten. (2)
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Petition: Vielfalt säen, Artenvielfalt ernten – in Österreich und international

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Die Vielfalt ist akut gefährdet. Von acht Millionen Tier- und Pflanzenarten weltweit ist eine Million vom Aussterben bedroht. Laut der UNO-Welternährungsorganisation FAO haben wir bereits 75 Prozent der landwirtschaftlichen Vielfalt verloren. Aber wir brauchen Vielfalt dringend: Auf dem Teller als Grundlage eines starken Immunsystems, auf den Feldern für ein gesundes Ökosystem, als Basis für neue Medikamente. Vielfalt ist die Grundlage unseres Lebens.
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